Verkauf des Buches: Wider das Vergessen – Deutz ein Blick zurück

Im Rahmen einer Dialogveranstaltung am 23. September 2021 präsentierte der Verein Ceno & Die Paten die Zweitauflage des Buches „Wider das Vergessen – Deutz ein Blick zurück“. Anlässlich des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ wurde das Buch mit Erzählungen von Zeitzeug:innen aus ihrer Kindheit und Jugend auf der „Schäl Sick“ Kölns neu aufgelegt.

Ab sofort ist das Buch bei Ceno zum Preis von 19 Euro erhältlich. Der Erlös fließt in weitere Veranstaltungen anlässlich des Festjahres. Bestellung unter: info@ceno-koeln.de oder 0221/995 998-0.
Dialogveranstaltung und Buchpräsentation in Deutzer Gymnasium

Über 100 Gäste versammelten sich zur Dialogveranstaltung und Buchpräsentation in der Aula des Deutzer Gymnasiums Schaurtestraße und genossen das vielseitige Programm: Irene Meurer, die 2009 im Rahmen des SeniorenNetzwerks Deutz die Erstauflage des Buches mitverantwortete, berichtete über Interviews mit Zeitzeug:innen, die für das Buch stattgefunden haben. Zeitzeuge Johannes Bodewig war einer von Meurers damaligen Interviewpartnern. Auf der Bühne erzählte er davon, wie er die düstere Zeit als Kind erlebte. Die lodernden Flammen der Deutzer Synagoge in der Reichskristallnacht und, dass niemand etwas gegen den Brand unternahm, sind ihm bis heute in Erinnerung geblieben. Eine Schauspielerin und ein Schauspieler der Arturo Schauspielschule Köln lasen aus dem Buch und sorgten mit den Einblicken in die Vergangenheit für Gänsehaut beim Publikum. Zwei Schülerinnen des Gymnasiums präsentierten im Rahmen eines Geschichtsprojekts Informationen über die jüdische Familie Simons, deren Söhne am einstigen Jungengymnasium unterrichtet wurden. Monika Möller, Vorsitzende des Vereins Städtepartnerschaft Tel Aviv-Köln, berichtete über das jüdische Sukkot-Fest, das im gemütlichen Teil des Abends mit Getränken, Obst und Fladenbrot zelebriert wurde.

Highlight des Abends war die musikalische Begleitung durch Ekaterina Margolin, Chorleiterin der Synagogen-Gemeinde Köln. Am Klavier und mit Gesang lud sie das Publikum zum Mitmachen ein. Am Ende einer stimmungsvollen Veranstaltung tanzten und sangen die Gäste gemeinsam mit Margolin.


















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